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„Städte und Landschaften“ – so hieß das Motto des Jahreskonzerts am 21.4.2018 im ausverkauften Gemeindezentrum. Der neue Dirigent Thorsten Reinau hatte ein sehr anspruchsvolles Programm zusammengestellt.
Die „Festmusik der Stadt Wien“ von Richard Strauss war wie geschaffen, diesen Abend zu eröffnen und machte das Publikum gleich auf das neugierig, was noch kommen sollte.
„Böhmische Dorfbilder“, ein Werk des Komponisten Evzen Zámecnik, vertont die Gemälde „Der Frühling“, „Der Nachtwächter“ und „Die Rauferei im Wirtshaus“ von Josef Lada.
Danach wagte man einen großen Sprung in die biblische Stadt „Jericho“. Das gleichnamige Werk des Komponisten Bert Appermont beschreibt die Eroberung Jerichos durch die Israeliten. Die sehr lebendige Interpretation durch die Orchestermitglieder hinterließ ein beeindrucktes Publikum.
Der Marsch „Karlsruhe 1715-2015“ von Thorsten Reinau führte dann wieder in die unmittelbare Heimat.
Vor der Pause führte der Bezirksvorsitzende Carl M. Falck die Verbands-und der 1. Vorstand Dominik Vallendor die vereinsinternen Ehrungen durch.
Nach der Pause blieb man mit den bekannten Melodien aus der Operette „Schwarzwaldmädel“ in heimatlichen Gefilden.
Vorstand Dominik Vallendor, der durch das komplette Programm führte, erzählte hier vom erschütternden Schicksal des Komponisten Léon Jessel.
Im spanischen „Granada“ angekommen, präsentierte das Orchester den ersten Solisten: Trompeter Fabian Schwär meisterte das bekannte Lied mit viel Einfühlungsvermögen und überzeugendem Klang.
Die Höhepunkte des Musicals „Chicago“ präsentierte das Orchester locker und leicht und ließ trotzdem erahnen, wie viel Vorbereitung darauf verwendet werden musste.
Den Abschluss bildete die Fantasie über das peruanische Volkslied „El Condor Pasa“. Gespickt mit überraschenden Wendungen, ließ das bekannte Lied so manchen im Saal leise mitsummen.
Das gelungene Debüt von Thorsten Reinau am Konzertpodium des Musikvereins Lyra Stupferich und die Leistungen des Orchesters honorierte das Publikum mit Standing Ovations.